Lipödem Beine: Symptome, Diagnose
und Behandlung in Augsburg
Schmerzen, Schweregefühl gezielt abklären
Ihr Weg zur passenden Behandlung bei Lipödem der Beine
Schwere, schmerzende oder disproportional wirkende Beine können den Alltag, den Beruf und die eigene Beweglichkeit erheblich belasten. Bei einem Lipödem an den Beinen geht es nicht nur um Umfang oder Fettmenge, sondern um Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Kontur, Volumen und häufig auch um die Hautqualität. Bei Lipo Medical – Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Lipödemchirurgie in Augsburg – betrachtet Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny diese Faktoren gemeinsam. Das Ziel ist ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept, das medizinische Beschwerden, Körperform und Gewebequalität seriös zusammenführt.
Lipödem Beine auf einen Blick: die wichtigsten Fakten für Ihre Entscheidung
- Ein Lipödem an den Beinen ist mehr als „dicke Beine“. Typisch sind symmetrische Veränderungen, Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Schweregefühl und eine erhöhte Neigung zu blauen Flecken.
- Die Diagnose braucht eine persönliche Untersuchung. Dabei werden nicht nur Oberschenkel, Knie, Unterschenkel und Waden beurteilt, sondern auch Haut, Kontur, Gewebequalität, Begleiterkrankungen und mögliche Differenzialdiagnosen.
- Eine Liposuktion kann bei geeigneter Indikation Beschwerden lindern und Volumen reduzieren. Bei Lipo Medical wird zusätzlich geprüft, ob Haut und Kontur durch moderne Verfahren oder ein mehrstufiges Konzept mitbehandelt werden sollten.
Fachärztliche Einschätzung zu Lipödem Beine von Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny
„Bei der operativen Lipödembehandlung reicht es aus meiner Sicht nicht, nur auf die abgesaugte Fettmenge zu schauen. Entscheidend ist, welche Areale Beschwerden verursachen, wie sich die Kontur harmonisch verbessern lässt und ob die Haut in das Behandlungskonzept einbezogen werden muss. Nur so entsteht ein Plan, der zum Körper und zur Lebenssituation der Patientin passt.“
Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny, Facharzt für Plastische und
Ästhetische Chirurgie
Was bedeutet Lipödem an den Beinen?
Ein Lipödem an den Beinen ist eine schmerzhafte Fettverteilungsstörung, die meist symmetrisch auftritt. Häufig sind Oberschenkel, Knie, Unterschenkel, Waden, Reiterhosen und teilweise die Übergänge zu Hüfte und Gesäß betroffen. Viele Betroffene berichten, dass die Beine im Verhältnis zum Oberkörper deutlich voluminöser wirken und sich trotz Sport, Diät oder Gewichtsabnahme kaum verändern.
Das macht die Erkrankung besonders belastend. Oft werden die Beschwerden lange als Übergewicht, Wassereinlagerung, Cellulite oder mangelnde Disziplin fehlgedeutet. Dabei steht beim Lipödem nicht allein die Körperform im Vordergrund. Typisch sind Schmerzen, ein Spannungs- oder Schweregefühl, Berührungsempfindlichkeit und eine erhöhte Neigung zu Hämatomen.
Bei Lipo Medical in Augsburg wird das Lipödem an den Beinen deshalb nicht isoliert als Fettdepot betrachtet. Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny beurteilt, welche Regionen medizinisch relevant sind, wie stark die Haut beteiligt ist, welche Volumenreduktion sicher möglich ist und ob eine zusätzliche Kontur- oder Hautbehandlung sinnvoll sein kann.
Typische Symptome bei Lipödem der Beine
Ein Lipödem an den Beinen zeigt sich häufig durch ein Zusammenspiel mehrerer Beschwerden. Nicht jede Patientin erlebt alle Symptome gleich stark. Gerade in frühen Stadien kann die äußere Veränderung noch relativ diskret sein, während Schmerzen und Druckempfindlichkeit bereits deutlich wahrnehmbar sind.
Typische Hinweise sind symmetrisch zunehmende Beinvolumina, Schmerzen bei Druck oder Berührung, schwere Beine nach langem Stehen oder Sitzen, Spannungsgefühle, eine schnelle Neigung zu blauen Flecken und eine auffällige Disproportion zwischen Oberkörper und Beinen. Viele Betroffene beschreiben zusätzlich, dass die Beine „nicht zum restlichen Körper passen“ oder dass Hosen, Stiefel und Kompressionskleidung im Alltag zur Belastung werden.
Wichtig ist die Abgrenzung: Eine disproportionale Fettverteilung ohne Schmerzen entspricht nicht automatisch einem Lipödem. Deshalb ist eine fachärztliche Untersuchung entscheidend, bevor über konservative Maßnahmen, operative Optionen oder eine mögliche Liposuktion gesprochen wird.
Lipödem an den Beinen frühzeitig erkennen und gezielt behandeln:
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Lipödem oder einfach dicke Beine?
Eine der häufigsten Fragen lautet: Handelt es sich um ein Lipödem oder um kräftige Beine durch Gewicht, Veranlagung oder Adipositas? Diese Frage lässt sich nicht allein durch Fotos, Selbsttests oder einzelne Symptome beantworten. Dennoch gibt es typische Unterschiede.
Bei einer allgemeinen Gewichtszunahme nimmt meist der gesamte Körper proportional zu. Beim Lipödem sind dagegen vor allem die Extremitäten betroffen, während Füße und Körperstamm im Verhältnis häufig weniger verändert wirken. Zusätzlich sprechen Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Hämatomneigung und eine geringe Reaktion auf Diät oder Sport eher für ein Lipödem.
Auch andere Ursachen müssen bedacht werden. Venenprobleme, Lymphödeme, orthostatische Schwellungen, hormonelle Veränderungen, Adipositas oder Mischbilder können ähnliche Beschwerden verursachen oder ein bestehendes Lipödem verstärken. Bei Lipo Medical wird deshalb sorgfältig geprüft, ob vor einer operativen Planung weitere Untersuchungen, etwa eine phlebologische Abklärung, sinnvoll sind.
Welche Beinregionen sind beim Lipödem häufig betroffen?
Lipödem an den Oberschenkeln
Die Oberschenkel sind bei vielen Patientinnen besonders deutlich betroffen. Innen- und Außenseiten können an Volumen zunehmen, die Kontur wirkt unruhig oder schwer, und Reibung an den Oberschenkelinnenseiten kann den Alltag zusätzlich belasten. Auch sogenannte Reiterhosen an der Außenseite der Oberschenkel treten häufig in Kombination mit einem Lipödem auf.
Bei der Behandlungsplanung ist wichtig, nicht nur einzelne Fettpolster zu entfernen. Entscheidend ist, wie Oberschenkel, Knie, Unterschenkel und Hüftregion zusammenwirken. Eine isolierte Behandlung kann sonst zu unharmonischen Übergängen führen.
Lipödem an den Knien
Die Kniekontur wird oft unterschätzt. Fettgewebe oberhalb, seitlich oder innen am Knie kann Schmerzen, Reibung und eine optisch schwere Beinlinie verursachen. Gleichzeitig ist die Kniekontur für ein harmonisches Ergebnis sehr relevant, weil sie den Übergang zwischen Ober- und Unterschenkel prägt.
Bei Lipo Medical wird deshalb geprüft, ob die Kniekontur im Rahmen der Lipödembehandlung mitbehandelt werden sollte. Je nach Befund kann auch eine minimalinvasive Straffung in die Planung einbezogen werden, wenn die Hautqualität dies erforderlich macht.
Lipödem an Unterschenkeln und Waden
Die Unterschenkel und Waden können stärker wirken, druckempfindlich sein und im Tagesverlauf an Volumen zunehmen und spannen. Häufig berichten Betroffene über schwere Beine, Probleme mit Stiefeln oder ein starkes Engegefühl in Kompressionskleidung. Da die Füße beim klassischen Lipödem meist ausgespart bleiben, kann ein deutlicher Übergang oberhalb der Knöchel entstehen.
Warum Diät und Sport die Beine oft nicht ausreichend verändern
Viele Betroffene haben bereits zahlreiche Diäten, Trainingsprogramme oder Ernährungsumstellungen hinter sich. Sie nehmen am Bauch, im Gesicht oder am Oberkörper ab, während die Beine schmerzhaft, schwer und voluminös bleiben. Diese Erfahrung führt oft zu Frustration und Selbstzweifeln.
Eine ausgewogene Ernährung und geeignete Bewegung bleiben dennoch relevant. Sie helfen, Gewichtsstabilität zu fördern, Begleiterkrankungen zu reduzieren und Operationsergebnisse langfristig zu unterstützen. Sie ersetzen aber nicht automatisch eine medizinische Lipödembehandlung, wenn Schmerzen, Druckempfindlichkeit und funktionelle Einschränkungen bestehen bleiben.
Besonders geeignet sind häufig gelenkschonende Bewegungsformen wie Schwimmen, Aquafitness, Radfahren, Walking oder moderates Krafttraining. Entscheidend ist, dass Bewegung realistisch in den Alltag passt und nicht als zusätzlicher Druck erlebt wird.
Konservative Therapie bei Lipödem an den Beinen
Die konservative Therapie ist ein wichtiger Bestandteil der Lipödembehandlung. Sie kann Beschwerden stabilisieren, Schwellungen reduzieren und den Alltag erleichtern. Häufig gehören Kompression, Bewegung, manuelle Lymphdrainage bei entsprechender Indikation, Hautpflege und Gewichtsstabilisierung dazu.
Die Grenzen müssen jedoch klar benannt werden. Konservative Maßnahmen können das krankhaft veränderte Fettgewebe nicht gezielt entfernen. Wenn trotz konsequenter konservativer Therapie weiterhin starke Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Bewegungsprobleme oder eine erhebliche Alltagsbelastung bestehen, kann eine operative Behandlung geprüft werden.
Bei Lipo Medical wird die konservative Vorgeschichte in die Beratung einbezogen. Dabei geht es nicht darum, Patientinnen in ein starres Schema zu pressen, sondern die bisherige Entwicklung, Beschwerden und Behandlungsziele realistisch zu bewerten.
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Wann kommt eine Liposuktion bei einem Lipödem an den Beinen infrage?
Eine Liposuktion bei Lipödem an den Beinen kann sinnvoll sein, wenn die Beschwerden medizinisch nachvollziehbar sind, konservative Maßnahmen nicht ausreichend helfen und die Patientin für den Eingriff geeignet ist. Entscheidend sind nicht allein Umfang oder Stadium, sondern Schmerzbild, Gewebequalität, Hautzustand, BMI, Begleiterkrankungen, realistische Erwartungen und die sicher behandelbare Aspiratmenge.
Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny erstellt bei Lipo Medical keinen pauschalen OP-Plan. Die Beine werden als funktionelle und ästhetische Einheit betrachtet. Oberschenkel, Knie, Unterschenkel, Waden, Reiterhosen und Hautqualität müssen gemeinsam beurteilt werden. Manchmal ist ein mehrstufiges Vorgehen sinnvoller und sicherer als eine zu umfangreiche Behandlung in einer Sitzung.
Eine Operation ersetzt zudem keine langfristige Begleitung. Kompression, Bewegung, Ernährung, Gewichtsstabilität und Nachsorge bleiben wichtige Bausteine, um Beschwerden zu kontrollieren und das Ergebnis zu stabilisieren.
Jedes Lipödem ist anders. In einem persönlichen Beratungsgespräch analysiert Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny, ob eine Liposuktion bei Ihren Beschwerden medizinisch sinnvoll und sicher durchführbar ist.
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Behandlung bei Lipo Medical in Augsburg
Persönliche Beratung und Untersuchung
Die Basis jeder Behandlung ist eine persönliche Beratung in der Privatpraxis in Augsburg. Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny untersucht die betroffenen Areale, bespricht die Beschwerden und prüft, welche Regionen tatsächlich behandlungsbedürftig sind. Dabei werden nicht nur Fettvolumen und Umfang bewertet, sondern auch Kontur, Haut, Gewebequalität, Druckschmerz, Symmetrie und mögliche Begleitbefunde.
Falls erforderlich, kann eine zusätzliche Abklärung bei einer Venenärztin oder einem Venenarzt sinnvoll sein. Gerade bei Beinbeschwerden ist es seriös, venöse Ursachen, Lymphödeme oder Mischbilder vor einer OP-Entscheidung zu berücksichtigen.
Individuelle Behandlungsplanung
Die Behandlungsplanung richtet sich nach dem Befund. Bei manchen Patientinnen steht die Symptomlinderung im Vordergrund. Bei anderen ist zusätzlich eine harmonische Konturverbesserung wichtig, weil die Disproportion zwischen Oberkörper und Beinen besonders belastend ist. Häufig spielt auch die Haut eine zentrale Rolle.
Der Ansatz von Lipo Medical geht daher über eine reine Fettmengenreduktion hinaus. Das Ziel ist ein Behandlungskonzept, das zu Ihrem Körper passt. Dazu kann je nach Befund eine PAL-Liposuktion, eine Vaser® Liposuktion, eine radiofrequenz-assistierte Hautbehandlung oder bei stärkerem Hautüberschuss ein mehrstufiges Konzept mit späterer chirurgischer Straffung gehören.
PAL-Liposuktion bei Lipödem an den Beinen
Die vibrations-assistierte Liposuktion, kurz PAL, ist bei Lipo Medical ein lang etabliertes Standardverfahren in der operativen Lipödembehandlung. Durch die Vibration der Kanüle kann Fettgewebe aus dem Gewebeverbund gelöst und abgesaugt werden. Das Verfahren eignet sich besonders, wenn größere Volumen an behandlungsbedürftigen Arealen reduziert werden sollen.
Bei Lipödem an den Beinen kann die PAL-Liposuktion helfen, krankhaft verändertes Fettgewebe in Bereichen wie Oberschenkeln, Kniekontur, Unterschenkeln, Waden oder Reiterhosen zu reduzieren. Gleichzeitig erlaubt die gezielte Kanülenführung eine konturorientierte Behandlung. Die genaue Technik hängt vom individuellen Befund ab.
Haut und Kontur: Warum die Haut mitgedacht werden muss
Nach einer Liposuktion verändert sich nicht nur das Volumen, auch die Haut muss sich an die neue Kontur anpassen. Je nach Alter, Stadium, Hautelastizität, Gewichtsschwankungen und Ausmaß der Fettgewebsreduktion kann überschüssige oder laxe Haut entstehen oder bereits vor der Operation vorhanden sein.
Bei Lipo Medical wird die Haut daher früh in die Planung einbezogen. Wenn die Hautqualität ausreichend ist, kann sie sich nach der Volumenreduktion teilweise anpassen. Bei erschlafftem Gewebe können radiofrequenz-assistierte Verfahren wie der Quantum® RF in Betracht kommen. Bei ausgeprägtem Hautüberschuss kann ein chirurgisches Straffungskonzept sinnvoller sein, meist zeitlich versetzt nach der Liposuktion.
Diese ehrliche Planung ist entscheidend, um unrealistische Erwartungen zu vermeiden. Eine Liposuktion behandelt nicht automatisch jeden Hautüberschuss. Umgekehrt muss auch nicht jede Patientin eine chirurgische Straffung benötigen.
Vaser® Liposuktion bei Lipödem an den Beinen
Die Vaser® Technologie arbeitet ultraschallgestützt. Dabei wird Fettgewebe emulgiert, also in seiner Struktur gelöst, bevor es abgesaugt wird. Diese Methode kann je nach Befund gewebeschonend wirken, glattere Übergänge unterstützen und einen leichten Straffungseffekt der Haut begünstigen.
Bei Lipödem-Patientinnen kann Vaser® besonders dann interessant sein, wenn neben der Volumenreduktion auch Kontur und Gewebestruktur eine wichtige Rolle spielen. Ob Vaser®, PAL oder eine Kombination sinnvoll ist, entscheidet Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny nach Untersuchung, Behandlungsziel und Sicherheitsabwägung.
360-Grad Konzept der Beine bei geeigneten Patientinnen
Ein besonderes Konzept bei Lipo Medical ist das 360-Grad Konzept der Beine. Es kommt vor allem für ausgewählte Patientinnen infrage, die sich vorwiegend in Stadium 1 befinden, kein relevantes Übergewicht haben und bei denen die zu erwartende Aspiratmenge eine sichere Behandlung in einer Operation erlaubt.
Dabei können Oberschenkel, Unterschenkel, Kniekontur und Reiterhosen beidseits zirkulär behandelt werden. Je nach Befund kann das Konzept mit einer minimalinvasiven Straffung der Kniekontur und der Oberschenkel-Innenseiten kombiniert werden. Der Vorteil liegt in der vollumfänglichen Betrachtung der Beine: Nicht nur einzelne Areale werden behandelt, sondern die gesamte Beinlinie wird medizinisch und ästhetisch geplant.
Ob es für Sie geeignet ist, kann nur nach klinischer Untersuchung durch Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny entschieden werden. Bei fortgeschrittenem Befund, höherer Aspiratmenge, deutlichem Hautüberschuss oder Sicherheitsaspekten kann ein mehrstufiges Vorgehen sinnvoller sein.
Mehrstufige Behandlung bei fortgeschrittenem Befund
Nicht jedes Lipödem an den Beinen kann oder sollte in einer Operation behandelt werden. Bei größerem Volumen, fortgeschrittenem Stadium oder relevanter Hauterschlaffung kann es medizinisch sinnvoll sein, die Behandlung in mehrere Schritte aufzuteilen.
Bei den Beinen kann dies bedeuten, dass zunächst eine vollumfängliche Liposuktion erfolgt und später, nach einer ausreichenden Erholungsphase, eine Oberschenkelstraffung geplant wird. Bei sehr ausgeprägtem Befund kann auch eine zwei- oder dreistufige Behandlung erforderlich sein, etwa wenn Vorder- und Rückseite der Beine getrennt behandelt werden müssen.
Dieses Vorgehen schützt die Sicherheit und ermöglicht eine präzisere Konturplanung. Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny bespricht im persönlichen Beratungsgespräch, warum ein bestimmtes Vorgehen empfohlen wird und welche Grenzen bestehen.
Ablauf einer Lipödem-Operation an den Beinen
Der genaue Ablauf hängt vom Befund und der geplanten Methode ab. Grundsätzlich erfolgt zunächst eine persönliche Beratung und Untersuchung in der Privatpraxis in Augsburg. Danach wird besprochen, welche Areale behandelt werden, ob weitere Diagnostik sinnvoll ist und ob eine ein- oder mehrstufige Planung infrage kommt.
Die Operation dauert je nach Aufwand etwa zwei bis vier Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt. Zu Beginn wird über kleine Zugänge eine Tumeszenzlösung eingebracht. Diese Flüssigkeit lockert das Fettgewebe, enthält Betäubungs- und Schmerzmittel sowie Adrenalin zur Reduktion des Blutungsrisikos.
Anschließend wird das Fettgewebe mit der geplanten Methode abgesaugt. Dabei kommen unterschiedliche Kanülen und Techniken zum Einsatz, um nicht nur Volumen zu reduzieren, sondern auch die Kontur möglichst sorgfältig zu formen. Am Ende der Operation werden die kleinen Wunden versorgt und eine Kompressionswäsche angelegt, die in der Regel mehrere Wochen getragen wird.
Nachsorge und Verhalten nach der OP
Die Nachsorge ist ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung. Kompressionswäsche, Schonung, kontrollierte Mobilisation, Wundkontrollen und die ärztliche Verlaufskontrolle unterstützen den Heilungsverlauf. Schwellungen, Blutergüsse, Spannungsgefühl und Berührungsempfindlichkeit können nach einer Liposuktion auftreten und gehen meist schrittweise zurück.
Wann Alltag, Beruf und Sport wieder möglich sind, hängt vom Umfang des Eingriffs, der körperlichen Tätigkeit und dem individuellen Heilungsverlauf ab. Bei Lipo Medical wird dies im Rahmen der Beratung und Nachsorge konkret besprochen. Wichtig ist, den Körper nicht zu früh zu überlasten und die empfohlenen Kontrolltermine wahrzunehmen.
Realistische Ziele und Grenzen der Behandlung
Eine Liposuktion bei Lipödem an den Beinen kann krankhaft verändertes Fettgewebe reduzieren, Beschwerden lindern und die Kontur verbessern. Sie ist jedoch kein Heilversprechen und keine reine Schönheitsoperation. Das Lipödem bleibt eine chronische Erkrankung, die langfristige Aufmerksamkeit verdient.
Realistische Ziele sind weniger Druck- und Berührungsschmerz, weniger Schweregefühl, bessere Proportionen, eine leichtere Versorgung mit Kompression und eine harmonischere Beinlinie. Grenzen bestehen bei starkem Hautüberschuss, Begleiterkrankungen, deutlicher Adipositas, unrealistischen Erwartungen oder wenn die sichere Aspiratmenge überschritten würde.
Deshalb ist die persönliche Untersuchung so zentral. Sie schützt vor pauschalen Aussagen und schafft eine solide Grundlage für die Entscheidung.
Lipödem Beine und Krankenkasse
Die Kostenübernahme der Liposuktion bei Lipödem hat sich in Deutschland in den letzten Jahren verändert. Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Behandlung zukünftig unabhängig vom Stadium als Kassenleistung möglich sein. Gleichzeitig sind Qualitätsvorgaben, konservative Vorbehandlung, fachärztliche Diagnose, OP-Planung und Abrechnungsregelungen zu berücksichtigen.
Da Lipo Medical eine Privatpraxis ist, sollte die individuelle Kosten- und Erstattungsfrage immer persönlich geklärt werden. Die Beratung kann dabei helfen, den medizinischen Befund einzuordnen, mögliche Voraussetzungen zu verstehen und den für Sie passenden Weg realistisch zu planen.
Warum Lipo Medical in Augsburg?
Lipo Medical – Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Lipödemchirurgie – ist auf Lipödem-Operationen in Augsburg mit besonderem Fokus auf Kontur, Volumen und Haut ausgerichtet. Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Sein Schwerpunkt liegt seit vielen Jahren in der Weichteilchirurgie, insbesondere der Lipödemchirurgie, dem Body Contouring sowie der Straffungschirurgie und Brustchirurgie.
Durch seine langjährige Tätigkeit als Sektionsleiter der Abteilung für Plastische und Ästhetische Chirurgie der Dr. Lubos Kliniken und seine Spezialisierung auf Körperformung bringt Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny eine fachlich breite Perspektive in die Behandlung ein. Bei Lipo Medical steht nicht die größtmögliche Fettmenge im Vordergrund, sondern ein sicheres, individuelles und harmonisches Behandlungskonzept.
Die Privatpraxis befindet sich in der Maximilianstraße 13 in 86150 Augsburg. Beratungstermine erfolgen nach Vereinbarung.
Der erste Schritt zu mehr Lebensqualität beginnt mit einer persönlichen Beratung. Buchen Sie jetzt bequem Ihren Termin online.
Lipödem Beine in Augsburg behandeln lassen: persönliche Beratung vereinbaren
Sie haben Schmerzen, schwere Beine oder den Verdacht, dass Ihre Beinveränderungen mehr sind als gewöhnliche Fettdepots? In der Privatpraxis von Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny in Augsburg erhalten Sie eine persönliche Untersuchung und eine realistische Einschätzung Ihrer Behandlungsmöglichkeiten.
Lipo Medical – Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Lipödemchirurgie
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Häufige Fragen zu Lipödem Beine, Symptomen und Behandlung
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Wie erkennt man ein Lipödem an den Beinen?
Wie erkennt man ein Lipödem an den Beinen?
Ein Lipödem an den Beinen zeigt sich häufig durch eine symmetrische Volumenzunahme, Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Schweregefühl und eine erhöhte Neigung zu blauen Flecken. Typisch ist außerdem, dass die Beine trotz Diät und Sport kaum schlanker werden, während andere Körperregionen eher auf Gewichtsveränderungen reagieren. Eine sichere Diagnose ist nur durch eine ärztliche Untersuchung möglich.
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Was kann man gegen Lipödem der Beine tun?
Was kann man gegen Lipödem der Beine tun?
Zu den konservativen Maßnahmen gehören Kompression, Bewegung, gegebenenfalls manuelle Lymphdrainage, Hautpflege und Gewichtsstabilisierung. Wenn Beschwerden trotz konservativer Therapie bestehen bleiben, kann eine Liposuktion geprüft werden. Bei Lipo Medical wird zusätzlich beurteilt, ob Haut und Kontur in das Behandlungskonzept einbezogen werden sollten.
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Können beide Beine in einer Operation behandelt werden?
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Das kann bei ausgewählten Patientinnen möglich sein, hängt aber stark von Befund, Stadium, Körpergewicht, Hautqualität und zu erwartender Aspiratmenge ab. Bei Lipo Medical kann bei geeigneten Patientinnen das 360-Grad Konzept der Beine geprüft werden. Bei größerem Befund oder Sicherheitsaspekten kann ein mehrstufiges Vorgehen sinnvoller sein.
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Was ist der Unterschied zwischen Lipödem und Lymphödem an den Beinen?
Was ist der Unterschied zwischen Lipödem und Lymphödem an den Beinen?
Beim Lipödem sind die Veränderungen meist symmetrisch und betreffen häufig Oberschenkel, Unterschenkel und Waden, während die Füße oft ausgespart bleiben. Ein Lymphödem kann auch einseitig auftreten und die Füße oder Zehen einbeziehen. Da Mischbilder möglich sind, sollte die Abgrenzung fachärztlich erfolgen.
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Muss nach einer Lipödem-OP an den Beinen die Haut gestrafft werden?
Muss nach einer Lipödem-OP an den Beinen die Haut gestrafft werden?
Nicht immer. Ob eine Hautstraffung nötig ist, hängt von Hautelastizität, Stadium, Alter, Gewichtsschwankungen und dem Ausmaß der Volumenreduktion ab. Bei Lipo Medical wird die Haut bereits in der Behandlungsplanung berücksichtigt. Je nach Befund kommen minimalinvasive Hautverfahren oder bei deutlichem Hautüberschuss ein chirurgisches Stufenkonzept infrage.
Zufriedene Patientinnen und Patienten
Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny steht für:
✓ Ganzheitliche fachärztliche Beurteilung von Beschwerden, Volumen, Kontur und Hautqualität
✓ Individuelle Diagnostik zur sicheren Abgrenzung von Lipödem, Lymphödem und anderen Ursachen
✓ Spezialisierte Therapieplanung mit Fokus auf Beschwerdelinderung, Formverbesserung und nachhaltige Ergebnisse
