Hautstraffung nach Lipödem-OP:
Ihr sicheres Stufenkonzept in Augsburg

Der nächste Schritt nach der Liposuktion
Hautstraffung für eine harmonische Körperkontur

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Nach der Lipödem-Liposuktion kann ein belastender Hautüberschuss zurückbleiben, der das mühsam erkämpfte, neue Lebensgefühl durch Reibung und optische Dissonanzen trüben. Mit einer gezielten chirurgischen Oberarm- oder Oberschenkelstraffung im intelligenten Stufenkonzept befreien wir Sie von diesem letzten Ballast und formen eine harmonische, straffe Silhouette.


Die Fakten zur Lipödem-Straffungs-OP auf einen Blick

  • Das bewährte Stufenkonzept: Um maximale medizinische Sicherheit zu gewährleisten, erfolgt die Straffung niemals überstürzt; erst nach einer 6- bis 9-monatigen Heilungs- und Gewebekonsolidierungsphase im Anschluss an die Liposuktion wird überschüssige Haut entfernt.
  • Kombinierte Resektions-Technik: Während der chirurgischen Entfernung des Hautmantels an Armen oder Beinen wird der Bereich häufig nochmals gezielt abgesaugt, um das Gewebe optimal zu entleeren, die Lymphgefäße zu schonen und die Kontur präzise auszuarbeiten.
  • Funktionelle Behandlung: Minimalinvasive Methoden stoßen bei hängenden Hautfalten an ihre Grenzen; die klassische Operation hinterlässt zwar sichtbare Narben, löst aber verlässlich mechanische Probleme wie Reibung und bietet ein stabiles, ästhetisches Ergebnis.

Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny:

„Eine exzellente Kontur nach einem Lipödem entsteht nicht durch vorschnelles Handeln. Erst das intelligente Stufenkonzept, das dem Gewebe die nötige Zeit zur Heilung gibt, ermöglicht uns in Augsburg eine chirurgische Hautstraffung mit maximaler Sicherheit und einem harmonischen, berechenbaren Endergebnis.“

Chirurgische Hautstraffung nach Lipödem-OP: Oberarm- und Oberschenkelstraffung im Stufenkonzept

Eine chirurgische Hautstraffung nach einer Lipödem-OP kommt vor allem dann in Betracht, wenn bereits vor der Fettentfernung ein relevanter Haut- und Gewebeüberschuss besteht. Das betrifft insbesondere die Oberarme und Oberschenkel. Viele Patientinnen wünschen sich in dieser Situation eine möglichst schnelle Gesamtlösung. Medizinisch sinnvoll ist jedoch oft ein anderer Weg: zunächst die vollumfängliche Liposuktion, danach eine Phase der Abschwellung und Gewebekonsolidierung, und erst im nächsten Schritt die gezielte chirurgische Straffung.

Genau dieses Stufenkonzept ist bei der operativen Lipödembehandlung häufig entscheidend. Es geht nicht nur darum, Volumen zu reduzieren. Es geht auch darum, das Gewebe so zu behandeln, dass Kontur, Hautqualität, Lymphbahnen, Durchblutung und Wundheilung berücksichtigt werden. In unserer Privatpraxis in Augsburg bespricht Dr. Dr. Cerny mit Ihnen deshalb nicht nur, ob eine Straffung technisch möglich ist, sondern vor allem, wann sie medizinisch sinnvoll ist und welcher Ablauf für Ihren Befund die beste Sicherheit und das stimmigste Ergebnis erwarten lässt. Hier wird auch evaluiert, ob ein chirurgische Straffung wirklich erforderlich ist bzw. ob eine minimal invasive Straffung der Haut eine Option wäre.

Warum eine chirurgische Hautstraffung bei Lipödem meist nicht der erste Schritt ist

Beim Lipödem liegt häufig nicht nur ein Hautüberschuss vor, sondern zunächst ein krankhaft vermehrtes, oft zirkulär verteiltes Fettgewebe. Wenn dieses Gewebe noch deutlich vorhanden ist, führt eine vorschnelle Straffungsoperation meist nicht zum besten Ergebnis. Der Grund ist einfach: Solange Volumen, Spannung und Gewebebelastung noch nicht ausreichend reduziert sind, lässt sich weder die spätere Kontur noch das tatsächliche Ausmaß des Hautüberschusses verlässlich beurteilen.

Deshalb steht am Anfang bei geeigneten Patientinnen in vielen Fällen zunächst die operative Liposuktion. Diese erfolgt so, dass die betroffenen Areale ausreichend und anatomisch sinnvoll behandelt werden. Erst wenn die Schwellungen zurückgegangen sind, sich das Gewebe beruhigt hat und die Hautreaktion auf die Volumenreduktion beurteilbar wird, lässt sich entscheiden, ob eine chirurgische Oberarm- oder Oberschenkelstraffung wirklich erforderlich ist.

Das ist keine formale Vorsichtsmaßnahme, sondern Teil einer sorgfältigen Planung. Ein zweizeitiges oder mehrstufiges Vorgehen kann helfen, das Risiko für Wundheilungsprobleme zu reduzieren, die Gewebedurchblutung besser zu schonen und die spätere Schnittführung präziser zu planen.

Lassen Sie in einer persönlichen Beratung bei Dr. Dr. Cerny klären, ob eine Hautstraffung nach Ihrer Lipödem-OP sinnvoll sein kann.

Das Stufenkonzept bei chirurgischer Hautstraffung nach Lipödem-OP

Schritt 1: Vollumfängliche Liposuktion

Am Anfang steht die operative Entfernung des krankhaft vermehrten Fettgewebes. Welche Technik im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von Region, Hautqualität, Gewebebeschaffenheit und Behandlungsziel ab. In der operativen Lipödemtherapie ist entscheidend, dass nicht nur punktuell abgesaugt wird, sondern die betroffenen Zonen strukturiert behandelt werden. Gerade an den Beinen kann dies bedeuten, dass Behandlungen zweizeitig geplant werden müssen, um die Beine vollumfänglich behandeln zu können.

Je nach Ausgangsbefund kann eine einzelne Operation genügen, um eine deutliche Volumenreduktion zu erzielen. In anderen Fällen ist eine Aufteilung medizinisch sinnvoller oder notwendig. Dabei spielen die insgesamt zu erwartende Absaugmenge, die Verteilung des Lipödems und die Sicherheit des Eingriffs eine zentrale Rolle.

Schritt 2: Heilungs- und Abschwellphase über mehrere Monate

Nach der Liposuktion braucht das Gewebe Zeit. Schwellungen, Gewebeumbau und Hautrückzug laufen nicht innerhalb weniger Wochen ab. In der Regel sollte vor einer möglichen Straffungsoperation ein Zeitraum von etwa 6 bis 9 Monaten eingeplant werden. In dieser Phase zeigt sich, wie stark sich die Haut noch zurückbildet, welche Kontur sich entwickelt und ob ein relevanter funktioneller oder ästhetischer Hautüberschuss bestehen bleibt. Weiters kann das umliegende Gewebe heilen und Blutgefäße regenerieren, die für die Durchblutung und Heilung der Wundflächen der Oberschenkel- oder Oberarmstraffung essentiell sind.

Diese Zeit ist für die Behandlungsplanung sehr wertvoll. Sie verhindert, dass zu früh operiert wird und eine Straffung auf einem noch nicht stabilen Befund erfolgt. Gleichzeitig ermöglicht sie eine realistische Entscheidung: Manche Patientinnen profitieren nach der Liposuktion bereits so deutlich, dass keine weitere Operation notwendig ist. Bei anderen bleibt ein deutlicher Hautmantel zurück, der sich konservativ oder minimalinvasiv nicht ausreichend verbessern lässt.

Schritt 3: Chirurgische Oberarm- oder Oberschenkelstraffung

Wenn nach abgeschlossener Gewebekonsolidierung ein ausgeprägter Hautüberschuss besteht, kann eine chirurgische Hautstraffung sinnvoll sein. Dabei wird das überschüssige Gewebe gezielt entfernt. Bei Lipödem-Patientinnen ist ein wichtiger operativer Punkt, dass im Bereich des später zu entfernenden Hautüberschusses häufig nochmals abgesaugt wird. Dadurch wird das Gewebe entleert, die Kontur besser modelliert und die Straffung technisch sauberer planbar.

Dieses Vorgehen ist besonders relevant, weil Fett und Haut bei Lipödem nicht unabhängig voneinander betrachtet werden sollten. Eine reine Hautresektion ohne angepasste Behandlung des verbliebenen Fettgewebes führt nicht immer zu einer harmonischen Kontur. Umgekehrt reicht eine reine Liposuktion bei ausgeprägter Hautlaxität häufig nicht aus. Erst das aufeinander abgestimmte Vorgehen schafft die Grundlage für ein schlüssiges Ergebnis.

Oberarmstraffung bei Lipödem

Bei den Oberarmen kann wie bei den Oberschenkeln eine moderate Hautlaxizität zeitgleich mit der Liposuktion behandelt werden, indem minimal-invasive Technologien wie eine Radiofrequenzbehandlung mit QuantumRF® angewendet werden. Besteht jedoch bereits ein großer Hautüberschuss noch vor einer Liposuktion, ist das Vorgehen bei Lipödem-Patientinnen häufig zweistufig. Zunächst erfolgt die zirkuläre Liposuktion, um das krankhaft vermehrte Fettgewebe gleichmäßig zu reduzieren. Danach wird die Heilung abgewartet. Im zweiten Schritt wird beurteilt, ob eine chirurgische Oberarmstraffung erforderlich ist.

Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Haut nach der Volumenreduktion nicht ausreichend retrahiert und ein störender Weichteilüberschuss an der Oberarminnenseite verbleibt. Dieser kann funktionell relevant sein, etwa durch Reibung, erschwerte Kleidungsauswahl oder Einschränkungen bei bestimmten Bewegungen. Häufig steht aber auch die Frage im Raum, ob die erreichte Volumenreduktion durch die verbleibende Hauthülle optisch nicht ausreichend sichtbar wird. Dies wird mit Ihnen auch bereits in der ersten Vorstellung und Therapieplanung besprochen.

Bei der Oberarmstraffung wird das überschüssige Gewebe gezielt entfernt. Vor der eigentlichen Resektion wird in dem Bereich, der gestrafft werden soll, oft nochmals Fett abgesaugt. Das verbessert die Entleerung des Gewebes und unterstützt eine feinere Anpassung der Kontur. Zusätzlich kann dieses Vorgehen helfen, die Lymphgefäße besser zu schonen, als eine alleinige ausgedehnte Gewebeentfernung.

Welche Schnittführung sinnvoll ist, hängt vom Ausmaß des Hautüberschusses und von der Gewebequalität ab. Das Ziel ist immer ein stabiles Ergebnis mit möglichst unauffälliger Narbenlage. Dennoch gehört zur ehrlichen Aufklärung dazu, dass eine chirurgische Oberarmstraffung sichtbare Narben hinterlässt. Die Entscheidung für die Operation sollte daher immer auf einer sorgfältigen Abwägung zwischen Hautüberschuss, Beschwerdebild, Konturverbesserung und Narbenakzeptanz beruhen.


Oberschenkelstraffung bei Lipödem

An den Beinen ist die Ausgangslage oft komplexer. Viele Lipödem-Patientinnen haben nicht nur lokal begrenzte Fettdepots, sondern ein zirkuläres Befallsmuster an Ober- und Unterschenkeln. Deshalb erfolgt die operative Behandlung hier häufig zwei- oder dreistufig.

Bei moderaterem Befund kann die Straffung der Haut direkt in derselben Operation wie die Liposuktion mittels minimal-invasiver Techniken (u.a. QuantumRF®) durchgeführt. Bei größeren bestehenden Hautüberschüssen neben dem Lipödem-Fett kann nach der initialen Liposuktion und ausreichender Heilungsphase im zweiten Schritt eine Oberschenkelstraffung geplant werden. Wenn allerdings Vorder- und Rückseite der Beine aus Sicherheits- und Volumengründen getrennt abgesaugt werden müssen, kann sich ein dreistufiges Konzept ergeben: zunächst eine erste Liposuktion, dann die zweite Volumenreduktion in einer weiteren Sitzung und erst danach die chirurgische Straffung.

Auch bei der Oberschenkelstraffung ist die zusätzliche Liposuktion im Bereich des Hautüberschusses ein zentraler technischer Bestandteil. Das Gewebe wird dadurch gezielt entleert, die Kontur kann besser ausgearbeitet werden und die spätere Resektion lässt sich präziser durchführen. Gleichzeitig ist die Trennung von zirkulärer Hochvolumen-Liposuktion und Straffungsoperation in vielen Fällen sinnvoll, um die Durchblutung der Wundränder nicht unnötig zu gefährden und das Risiko für Wundheilungsstörungen zu senken.

Gerade an den Oberschenkeln ist die individuelle Planung besonders wichtig. Nicht jede Patientin benötigt dieselbe Schnittführung. Nicht jede Hauterschlaffung ist gleich. Und nicht jeder Befund profitiert von derselben Kombination aus Liposuktion, chirurgischer Straffung und gegebenenfalls ergänzender Hautbehandlung. Eine standardisierte Lösung wird dieser Region meist nicht gerecht.


Persönliche Beratung zu Straffungsoperationen beim Lipödem

Ob eine Oberarm- oder Oberschenkelstraffung nach einer Liposuktion sinnvoll ist, lässt sich nur im Rahmen einer individuellen Untersuchung beurteilen. Entscheidend sind Hautqualität, Ausmaß des Gewebeüberschusses und die Frage, welches operative Vorgehen in Ihrer Situation medizinisch sinnvoll und sicher planbar ist.

Telefon: +49 (0) 821 8003 2927
E-Mail: info@lipo-medical.de

Wann ist eine chirurgische Hautstraffung sinnvoll?

Eine chirurgische Hautstraffung nach einer Lipödem-OP kann sinnvoll sein, wenn nach abgeschlossener Abschwellung ein deutlicher Haut- und Weichteilüberschuss verbleibt, der sich durch Rückbildung der Haut nicht ausreichend verbessert. Typische Gründe sind Reibung, erschwerte Hygiene in Hautfalten, Probleme bei Kleidung oder Sport sowie der Wunsch nach einer klareren, funktionell entlastenden Kontur.

Sinnvoll ist der Eingriff vor allem dann, wenn das Volumen zuvor ausreichend reduziert wurde und der Befund stabil beurteilbar ist. Auch das Körpergewicht sollte möglichst konstant sein. Große Schwankungen vor oder nach der Straffungsoperation erschweren die Planung und können das Ergebnis langfristig beeinflussen.

Grenzen gibt es dort, wo die Erwartungen nicht zu den anatomischen Möglichkeiten passen oder Begleiterkrankungen die Wundheilung relevant beeinträchtigen könnten. Auch Rauchen, erhebliche Gefäßerkrankungen, entzündliche Hautprobleme oder eine ungünstige Narbenheilung müssen in die Planung einbezogen werden. Ob eine Operation wirklich angezeigt ist, lässt sich deshalb nur nach einer Untersuchung sicher beantworten.

Was unterscheidet die chirurgische von der minimalinvasiven Hautstraffung?

Nicht jede Hauterschlaffung erfordert automatisch eine klassische Straffungsoperation. Bei leichteren bis mäßigen Befunden kann eine minimalinvasive Hautstraffung, etwa in Kombination mit einer Fettabsaugung, eine sinnvolle Alternative sein. Diese Verfahren arbeiten mit thermischer Energie in der Unterhaut und können den Hautmantel durch die minimalinvasive Technik Renuvion® begrenzt straffen.

Wenn jedoch ein deutlicher Hautüberschuss vorliegt, stößt die minimalinvasive Behandlung an ihre Grenzen. Dann reicht es meist nicht aus, die Haut nur zur Kontraktion anzuregen. In solchen Situationen ist die chirurgische Entfernung des überschüssigen Gewebes der konsequentere Schritt. Die Stärke der chirurgischen Hautstraffung liegt gerade darin, dass sie größere Gewebeüberschüsse zuverlässig adressieren kann.

Entscheidend ist daher nicht, welche Methode moderner wirkt, sondern welche Methode zu Ihrem Befund passt. In der Beratung muss sauber geklärt werden, ob eine weniger invasive Lösung realistisch ist oder ob sie lediglich einen Aufschub bedeutet, ohne das eigentliche Problem ausreichend zu lösen.

Ablauf der Operation und worauf Dr. Dr. Cerny achtet

Vor jeder Entscheidung steht die persönliche Untersuchung. In unserer Privatpraxis in Augsburg analysiert Dr.Dr. Cerny mit Ihnen, welche Regionen betroffen sind, wie die Hautqualität einzuschätzen ist, welche Voroperationen oder Begleiterkrankungen vorliegen und ob zunächst eine Liposuktion, eine ergänzende Hautbehandlung oder bereits eine Straffungsoperation sinnvoll ist. Dabei geht es nicht um schematische Behandlungspfade, sondern um ein maßgeschneidertes Konzept.

Wenn eine chirurgische Oberarm- oder Oberschenkelstraffung geplant wird, erfolgt der Eingriff in Vollnarkose. Zunächst werden die Areale exakt angezeichnet. In der Operation wird sehr häufig, je nach Befund, zuerst eine gezielte Fettabsaugung im Bereich des späteren Hautüberschusses durchgeführt,um die Kontur für die Straffung zu optimieren. Anschließend wird das überschüssige Gewebe entfernt und die Wunde mehrschichtig verschlossen. Noch im Operationssaal wird eine Kompressionsversorgung angelegt.

Die genaue Operationsdauer hängt vom Umfang des Eingriffs und von der Region ab. Ebenso individuell ist die Frage, ob die Behandlung ambulant oder mit stationärem Aufenthalt erfolgen sollte. Maßgeblich sind hierbei Befund, OP-Umfang und Ihre persönliche Sicherheit.

Heilungsverlauf und Nachbehandlung

Nach einer chirurgischen Hautstraffung sind Schwellungen, Blutergüsse und ein Spannungsgefühl in den ersten Tagen bis Wochen normal. Die Kompressionsbehandlung ist ein wesentlicher Teil der Nachsorge, weil sie das Abschwellen unterstützt und die Gewebeanpassung stabilisiert. Zusätzlich ist in den ersten Wochen körperliche Schonung wichtig. Je nach Region sollte auf intensiven Sport und stärkere Belastung für mehrere Wochen verzichtet werden.

Die endgültige Form ist nicht unmittelbar nach der Operation sichtbar. Das Gewebe braucht Zeit, bis sich Schwellungen zurückgebildet haben und sich die Narbe beruhigt. Auch deshalb ist eine seriöse Aufklärung wichtig: Eine chirurgische Hautstraffung kann sehr viel verbessern, aber sie ersetzt nicht die biologische Heilungszeit. Geduld gehört zum Behandlungskonzept dazu.

Narbenpflege und Sonnenschutz spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Narben reifen über viele Monate. In dieser Phase sollten sie konsequent vor UV-Strahlung geschützt und entsprechend der ärztlichen Empfehlung gepflegt werden.

Realistische Erwartungen an das Ergebnis

Eine Oberarm- oder Oberschenkelstraffung kann nach einer Lipödem-OP zu einer deutlich besseren Kontur und zu einer funktionellen Entlastung führen. Sie kann Hautüberschüsse beseitigen, Reibung reduzieren und die Proportion harmonisieren. Was sie nicht leisten kann, ist absolute Symmetrie, narbenfreie Chirurgie oder ein komplett standardisierbares Ergebnis.

Wie stark die Konturverbesserung ausfällt, hängt unter anderem von Hautqualität, Vorbefund, Narbenheilung, Gewebeelastizität und dem Ausmaß der Vorbehandlung ab. Gerade deshalb ist die individuelle Indikationsstellung entscheidend. Gute Ergebnisse entstehen nicht durch ein starres Schema, sondern durch die richtige Auswahl von Zeitpunkt, Technik und Operationsumfang.

Für wen kommt das Stufenkonzept infrage?

Das Stufenkonzept eignet sich besonders für Patientinnen mit Lipödem, bei denen Fettüberschuss und Hautüberschuss gemeinsam bestehen, aber nicht sinnvoll in einem einzigen Operationsschritt behandelt werden sollten. Das betrifft vor allem Befunde mit zirkulärem Fettgewebe an Armen oder Beinen, deutlicher Hautlaxität und dem Wunsch nach einer funktionell und ästhetisch stimmigen Gesamtlösung.

Auch Patientinnen, die nach der ersten Liposuktion eine deutliche Besserung der Beschwerden erreichen, aber weiterhin unter überschüssiger Haut leiden, profitieren häufig von diesem Vorgehen. Ob ein zweistufiges oder dreistufiges Konzept notwendig ist, ergibt sich aus der Untersuchung und der Operationsplanung.

Chirurgische Hautstraffung bei Dr. Dr. Michael Cerny in Augsburg

Die chirurgische Hautstraffung nach Lipödem-OP verlangt Erfahrung in zwei Bereichen, die eng zusammengehören: in der operativen Lipödembehandlung und in der körperformenden Straffungschirurgie. Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und auf körperformende Chirurgie, Straffungschirurgie, Lipödem-Operationen und Body Contouring spezialisiert. In seiner Privatpraxis in Augsburg erfolgen Untersuchung, Indikationsstellung, Operationsplanung und Nachsorge persönlich und individuell.

Wenn bei Ihnen nach einer Liposuktion an Armen oder Beinen ein relevanter Hautüberschuss besteht, ist eine pauschale Empfehlung nicht sinnvoll. Entscheidend ist, wie Ihr Gewebe heilt, wie ausgeprägt der Überschuss tatsächlich ist und welches Vorgehen medizinisch sinnvoll und sicher ist. Genau diese Einschätzung erfolgt im persönlichen Gespräch und auf Basis einer sorgfältigen Untersuchung. So entsteht kein Standardplan, sondern ein Behandlungskonzept, das zu Ihrem Befund passt.

Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin bequem online, per E-Mail oder telefonisch in unserer Praxis.

Telefon: +49 (0) 821 8003 2927
E-Mail: info@lipo-medical.de

FAQ zur chirurgischen Hautstraffung nach Lipödem-OP

  • Für wen ist eine chirurgische Hautstraffung nach Lipödem-OP geeignet?

    Für wen ist eine chirurgische Hautstraffung nach Lipödem-OP geeignet?

    Geeignet ist sie vor allem für Patientinnen mit stabilem Befund nach der Liposuktion, bei denen ein deutlicher Hautüberschuss an Oberarmen oder Oberschenkeln zurückbleibt. Entscheidend sind nicht nur das Aussehen, sondern auch funktionelle Beschwerden, Hautfalten, Reibung und die individuelle Gewebequalität.

  • Warum erfolgt die Straffung meist nicht gleichzeitig mit der ersten Liposuktion?

    Warum erfolgt die Straffung meist nicht gleichzeitig mit der ersten Liposuktion?

    Weil das Risiko für Wundheilungsstörungen zu groß ist. Das umliegende Gewebe um die Wundflächen der Oberschenkel- und Oberarmstraffung muss intakt sein, um eine gute Durchblutung zu gewährleisten und damit eine gute Basis für die erforderliche Wundheilung zu schaffen. Wenn man alles in einer Operation machen würde, würden umliegende Blutgefäße und das Gewebe um die Wunden durch die Liposuktion beeinträchtigt sein und das Risiko für Komplikationen steigt an.

    Wird zu früh gestrafft, besteht das Risiko, dass auf einem noch instabilen Befund operiert wird. Zudem kann die Trennung der Eingriffe bei ausgedehnten Befunden die Sicherheit verbessern.

  • Warum wartet man vor der Straffung meist 6 bis 9 Monate?

    Warum wartet man vor der Straffung meist 6 bis 9 Monate?

    In diesem Zeitraum klingen Schwellungen ab, die Haut reagiert auf die Volumenreduktion und das Gewebe konsolidiert sich. Erst dann kann zuverlässig eingeschätzt werden, ob und wieviel gestrafft werden soll und auf einem stabilen Ergebnis geplant und der finale Schritt durchgeführt werden.

  • Warum wird bei der Straffungsoperation nochmals abgesaugt?

    Warum wird bei der Straffungsoperation nochmals abgesaugt?

    Die zusätzliche Liposuktion im Bereich des Hautüberschusses dient dazu, das Gewebe zu entleeren, die Kontur besser zu modellieren und die Resektion technisch sauberer zu gestalten. Bei geeigneter Indikation kann dieses Vorgehen auch helfen, die Lymphgefäße zu schonen.

  • Ist bei den Armen immer ein zweistufiges Vorgehen nötig?

    Ist bei den Armen immer ein zweistufiges Vorgehen nötig?

    Nein, bei milden bis moderatem Befund kann eine minimalinvasive Straffung zeitgleich mit der Liposuktion in einer Operation erfolgen. Bei großem Hautüberschuss bei Lipödem-Patientinnen ist dies jedoch häufig sinnvoll, insbesondere wenn die Oberarme zirkulär betroffen sind. Zuerst wird das Volumen reduziert, später wird beurteilt, ob die verbleibende Haut chirurgisch gestrafft werden sollte. Ob es Ausnahmen gibt, hängt vom individuellen Befund ab.

  • Warum kann an den Beinen auch ein dreistufiges Konzept notwendig sein?

    Warum kann an den Beinen auch ein dreistufiges Konzept notwendig sein?

    Wenn die Beine aus Sicherheits- und Volumengründen nicht vollständig in einer Sitzung mittels Liposuktion behandelt werden können, kann die Liposuktion auf mehrere Eingriffe verteilt werden. Erst nach ausreichender Volumenreduktion und Abheilung folgt dann die Oberschenkelstraffung.

  • Bleiben nach einer Oberarm- oder Oberschenkelstraffung Narben zurück?

    Bleiben nach einer Oberarm- oder Oberschenkelstraffung Narben zurück?

    Ja. Eine chirurgische Hautstraffung ist ohne Narben nicht möglich. Das Ziel ist eine funktionell sinnvolle und möglichst unauffällige Platzierung der Narben. Wie fein sie später ausheilen, hängt unter anderem von Technik, Gewebespannung, Nachsorge und individueller Narbenneigung ab.

  • Kann eine minimalinvasive Hautstraffung statt einer Operation ausreichen?

    Kann eine minimalinvasive Hautstraffung statt einer Operation ausreichen?

    Bei leichteren Befunden ja. Wenn jedoch ein größerer Hautüberschuss besteht, ist die chirurgische Straffung meist die verlässlichere Option. Welche Methode sinnvoll ist, kann nur anhand der Untersuchung entschieden werden.

Zufriedene Patientinnen und Patienten

Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny steht für:

✓ Sorgfältig geplante Stufenkonzepte nach Lipödem-Liposuktion

✓ Erfahrung in körperformender Straffungschirurgie bei Lipödem

✓ Individuelle Beratung zu Möglichkeiten, Grenzen und realistischen Ergebnissen