Lipödem als Kassenleistung:
Klarheit für Ihren Weg
zur operativen Entlastung

Sicherheit auf Ihrem Weg zur Kostenübernahme
Strukturierte Diagnostik, individuelle Perspektive

Jetzt Beratungstermin vereinbaren

 

Der Weg zur Kostenübernahme einer Lipödem-OP gleicht oft einem bürokratischen Labyrinth, das Betroffene zusätzlich zu ihren täglichen Schmerzen belastet. Wir zeigen Ihnen transparent, unter welchen strengen medizinischen Voraussetzungen die Krankenkasse Ihre Liposuktion trägt und wie wir Ihren Befund in Augsburg fachärztlich dokumentieren. Wichtig: diese Seite dient dazu, Ihnen Informationen an die Hand zu geben, wir sind eine Privatpraxis und unsere Behandlungskonzepte gehen in Umfang und Anwendung der Technologien über das hinaus, was von den Krankenkassen übernommen wird. Wir können daher keine Behandlungen als Kassenleistung anbieten.


Ihr Weg zur Kostenübernahme: Die Kriterien im Überblick

  • Obligatorische Vorbehandlung: Die reine Diagnose „Lipödem“ reicht für eine Kostenübernahme nicht aus; in der Regel fordern die Krankenkassen den lückenlosen Nachweis einer konsequenten konservativen Therapie (Kompression, Bewegungstherapie) über mindestens sechs Monate.
  • Strenge Differenzialdiagnostik: Die Kassen prüfen streng, ob die Beschwerden primär durch das Lipödem verursacht werden oder ob eine generalisierte Adipositas (anhand von Gewicht, BMI und Fettverteilungsmuster) im Vordergrund steht.
  • Indikationsstellung: Der Erfolg eines Antrags steht und fällt mit der medizinischen Begründung. Dr. Dr. Cerny sorgt für eine detaillierte, fachärztliche Dokumentation von Beschwerdeverlauf, funktionellen Einschränkungen und Gewebequalität, um die Notwendigkeit des Eingriffs zu belegen. Die Indikation für eine kassenärztliche Behandlung muss aber seit 2026 durch Fachärzte für Phlebologie, Angiologie, Dermatologie und Physikalische und Rehabilitative Medizin gestellt werden.
  • Durchführung: Diese erfolgt über dafür zugelassene Praxen und Kliniken mit kassenärztlicher Verträgen. Wir sind eine Privatpraxis und können keine Behandlungen als Kassenleistung anbieten. 

Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny:

„Die Frage nach der Kassenleistung ist absolut berechtigt, darf aber niemals die medizinische Vernunft überlagern. Unser Ziel in Augsburg ist es nicht, Sie in ein starres bürokratisches Raster zu pressen, sondern ein maßgeschneidertes, chirurgisch sicheres Konzept zu entwickeln, das Ihre Beschwerden nachhaltig lindert. Unser Behandlungskonzept geht im Umfang und im Bereich der eingesetzten Technologien weit über das hinaus, was die gesetzlichen Krankenkassen erstatten und unsere Behandlungen können daher nicht als Kassenleistung angeboten werden. Selbstverständlich gehört aber zu jeder guten Beratung dazu, welche Optionen Ihnen als Patientin offenstehen.“

Lipödem als Kassenleistung: Wann zahlt die Krankenkasse die Liposuktion?

Viele Patientinnen beschäftigen sich mit derselben Frage: Ist die Liposuktion beim Lipödem inzwischen eine Kassenleistung – und was bedeutet das konkret für den eigenen Fall? Die kurze Antwort lautet: Die operative Behandlung des Lipödems ist heute grundsätzlich deutlich stärker in die gesetzliche Versorgung eingebunden als noch vor wenigen Jahren. In der Praxis kommt es jedoch nicht allein auf die Diagnose an. Entscheidend sind die genaue medizinische Ausgangslage, die dokumentierten Beschwerden, vorausgehende konservative Maßnahmen und eine saubere fachärztliche Indikationsstellung.

Gerade an diesem Punkt entsteht häufig Unsicherheit. Denn zwischen einer allgemeinen Information zur Kassenleistung und der Frage, ob eine Operation im individuellen Fall sinnvoll, medizinisch begründet und durchführbar ist, liegt ein großer Unterschied. Auf dieser Seite finden Sie deshalb keine pauschalen Versprechen, sondern eine differenzierte Einordnung. Sie erfahren, unter welchen Voraussetzungen eine Liposuktion als Kassenleistung relevant wird, welche Grenzen zu beachten sind und warum die persönliche Untersuchung durch einen erfahrenen Operateur zentral bleibt.

Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Sein Schwerpunkt liegt auf körperformender Chirurgie, Straffungschirurgie, Body Contouring und der operativen Behandlung des Lipödems. In seiner Praxis in Augsburg erfolgen die Untersuchung, operative Planung sowie die Behandlung individuell und persönlich durch ihn selbst.

Was bedeutet „Lipödem als Kassenleistung“ überhaupt?

Der Begriff wird häufig verkürzt verwendet. Tatsächlich geht es nicht darum, dass jede Patientin mit Lipödem automatisch Anspruch auf eine Operation hat. Gemeint ist vielmehr, dass die Liposuktion beim Lipödem unter bestimmten medizinischen und formalen Voraussetzungen Bestandteil der gesetzlichen Versorgung sein kann. Damit verbunden sind klare Vorgaben zur Diagnosesicherung, zur konservativen Vorbehandlung, zur Gewichtsentwicklung und zur ärztlichen Dokumentation.

Für Betroffene ist wichtig zu wissen: Die Kassenleistung ersetzt nicht die medizinische Prüfung. Sie setzt sie voraus. Ein Lipödem verläuft nicht bei jeder Patientin gleich. Stadium, Verteilungsmuster, Beschwerdeintensität, Hautqualität, Begleiterkrankungen und das Verhältnis zwischen krankhaft verändertem Gewebe und allgemeinem Übergewicht müssen sorgfältig eingeordnet werden. Hinzu kommt, dass die praktische Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben nicht in jedem Fall unkompliziert ist. Genau deshalb sollte die Frage der Kostenübernahme nicht isoliert betrachtet werden, sondern immer zusammen mit der Frage, ob, wann und in welchem Umfang eine operative Behandlung sinnvoll ist.

Wann kann die Krankenkasse die Liposuktion beim Lipödem übernehmen?

Ob eine Liposuktion als Kassenleistung in Betracht kommt, hängt von mehreren Voraussetzungen ab, die zusammen erfüllt sein müssen. In der Praxis geht es vor allem darum, ob eine gesicherte Diagnose vorliegt, ob konservative Maßnahmen ausreichend ausgeschöpft wurden und ob die Indikation aus medizinischer Sicht tragfähig dokumentiert werden kann.


Gesicherte Diagnose und fachärztliche Einordnung

Am Anfang steht nicht die Operation, sondern die saubere Diagnostik. Beschwerden wie Druckschmerz, Berührungsempfindlichkeit, disproportionale Fettverteilung an Beinen oder Armen, Neigung zu Hämatomen und ein fehlendes Ansprechen auf Diät oder Sport können für ein Lipödem sprechen. Diese Merkmale allein reichen jedoch nicht aus. Es muss geprüft werden, ob tatsächlich ein Lipödem vorliegt oder ob andere Ursachen eine Rolle spielen, etwa Adipositas, venöse Erkrankungen, Lymphödeme oder Mischbilder.

Gerade diese Abgrenzung ist medizinisch entscheidend; Denn eine operative Therapie ist nur dann sinnvoll planbar, wenn die tatsächliche Ursache der Beschwerden korrekt erfasst wurde. In der Beratung bei Dr. Dr. Cerny wird deshalb nicht nur die Körperregion betrachtet, die Sie belastet. Es geht immer um die gesamte Ausgangslage: Beschwerdebild, Gewebebeschaffenheit, Umfang der betroffenen Areale, Hautüberschuss, funktionelle Einschränkungen und mögliche Begleitbefunde.

Wenn ergänzende Untersuchungen erforderlich sind, etwa zur phlebologischen Abklärung, wird dies in die Planung einbezogen. Gerade bei komplexeren Befunden ist dieser Schritt wichtig, bevor über eine Liposuktion gesprochen wird.

Sechs Monate konservative Therapie

Eine weitere zentrale Voraussetzung für eine mögliche Kostenübernahme der Krankenkasse ist in der Regel, dass über einen längeren Zeitraum konservative Maßnahmen durchgeführt wurden. Dazu gehören insbesondere Kompression, Bewegungstherapie und – je nach Situation – weitere begleitende Maßnahmen. Der Hintergrund ist medizinisch nachvollziehbar: Eine Operation soll nicht der erste Schritt sein, sondern dann geprüft werden, wenn trotz konsequenter konservativer Behandlung weiterhin relevante Beschwerden bestehen.

Für viele Patientinnen ist das ein sensibler Punkt, weil konservative Therapie das Lipödem nicht beseitigt. Das ist richtig. Sie kann aber helfen, Symptome zu lindern, Schwellungen zu reduzieren, die Belastbarkeit zu verbessern und den Verlauf zu stabilisieren. Aus operativer Sicht ist sie zugleich ein wichtiger Teil der Gesamtbehandlung. Denn auch nach einer Liposuktion bleiben Bewegung, Gewichtsführung und – abhängig vom Befund – Kompression oder weitere Nachbehandlung relevante Bausteine.

Gewicht, BMI und individuelle Körperverteilung

Im Zusammenhang mit der Kassenleistung spielt auch die Einordnung des Körpergewichts eine Rolle. Dabei geht es nicht nur um eine einzelne Zahl, sondern um die Frage, wie sich das Gesamtgewicht zusammensetzt und ob das Übergewicht überwiegend durch die lipödemtypische Fettvermehrung an Beinen und Armen erklärt werden kann oder ob eine generalisierte Adipositas im Vordergrund steht.

Gerade hier zeigt sich, warum standardisierte Aussagen oft zu kurz greifen. Zwei Patientinnen können denselben BMI haben und dennoch eine sehr unterschiedliche operative Ausgangslage aufweisen. Für die medizinische Entscheidung ist deshalb nicht nur ein Richtwert relevant, sondern das Gesamtbild. Dazu gehören Proportionen, Stadium, Hautqualität, Beweglichkeit, Beschwerdeintensität und die Frage, ob eine OP mit realistischem Nutzen und vertretbarem Risiko durchgeführt werden kann.

Dokumentation und tragfähige Indikation

Damit eine operative Behandlung belastbar begründet werden kann, braucht es eine klare Dokumentation. Beschwerdeverlauf, Vorbehandlungen, Untersuchungsergebnisse und die medizinische Begründung für eine Liposuktion müssen nachvollziehbar festgehalten werden. Für Patientinnen bedeutet das: Eine fundierte operative Einschätzung ist mehr als ein kurzer Blick auf Umfang oder Körpergewicht. Sie ist das Ergebnis einer strukturierten Untersuchung.

Warum die persönliche operative Untersuchung so wichtig ist

Die Frage nach der Kostenübernahme durch die Krankenkassen wird oft gestellt. Medizinisch sinnvoll ist jedoch die umgekehrte Reihenfolge: Zunächst muss geklärt werden, ob eine Liposuktion in Ihrem Fall fachlich sinnvoll ist, welches Behandlungsziel realistisch erreicht werden kann und ob möglicherweise ein stufenweises Vorgehen erforderlich ist.

Bei Dr. Dr. Cerny steht deshalb die persönliche Untersuchung am Anfang. In seiner Praxis in Augsburg bespricht er mit Ihnen, welche Areale Beschwerden verursachen, wie das Gewebe zu beurteilen ist und welches Behandlungskonzept aus chirurgischer Sicht empfehlenswert ist. Dabei geht es nicht nur um Volumenreduktion. Gerade beim Lipödem muss häufig auch die Hautqualität mitgedacht werden. Wird ausschließlich Fett entfernt, ohne die Hautsituation zu berücksichtigen, kann das Ergebnis ästhetisch und funktionell hinter den Möglichkeiten zurückbleiben. Dieser Aspekt wird bei einer reinen Liposuktion als Kassenleistung nicht behandelt. Für Dr. Dr. Cerny ist es essentiell, dass sowohl Fett als auch Haut als Einheit behandelt werden, um sowohl funktionell als auch ästhetisch sehr gute Ergebnisse zu erzielen.

Dr. Dr. Cerny beschäftigt sich seit vielen Jahren mit körperformender Chirurgie. Diese Erfahrung ist bei Lipödem-Patientinnen besonders relevant, weil die Operation nicht als isolierte Fettabsaugung verstanden werden sollte. Das Ziel ist eine medizinisch sinnvolle und konturorientierte Behandlung, die Beschwerden reduziert und zugleich die individuelle Gewebesituation respektiert.

Wann kann eine Liposuktion medizinisch sinnvoll sein?

Eine Liposuktion kann dann sinnvoll sein, wenn die Beschwerden trotz konservativer Therapie fortbestehen und die Untersuchung zeigt, dass die Symptome tatsächlich wesentlich durch das lipödemtypisch veränderte Fettgewebe verursacht werden. Typische Gründe für eine operative Prüfung sind anhaltende Druckschmerz, Berührungsempfindlichkeit, Schweregefühl, funktionelle Belastung im Alltag, zunehmende Disproportion und eine deutliche Einschränkung trotz nichtoperativer Maßnahmen.

Dabei ist wichtig, realistisch zu bleiben. Nicht jede Patientin profitiert in gleichem Maß von einer Operation. Auch die Ziele können unterschiedlich sein. Bei manchen steht die Symptomlinderung im Vordergrund, bei anderen zusätzlich die bessere Proportionierung der betroffenen Regionen. Wieder andere Patientinnen benötigen ein mehrstufiges Konzept, weil die betroffenen Areale sehr ausgeprägt sind oder weil nach der Volumenreduktion ein relevanter Hautüberschuss verbleibt.

Dr. Dr. Cerny legt deshalb großen Wert auf eine individuelle Indikationsstellung. Entscheidend ist nicht, ob eine Operation grundsätzlich möglich wäre, sondern ob sie in Ihrer Situation sinnvoll, sicher und zielführend geplant werden kann.


Jetzt Untersuchung vereinbaren

Lipo Medical
Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Lipödemchirurgie
Maximilianstraße 13, 86150 Augsburg
Telefon: +49 (0) 821 8003 2927

Welche Rolle spielen Hautqualität und Gewebeüberschuss?

Bei der operativen Behandlung des Lipödems reicht es häufig nicht aus, allein an das Fettgewebe zu denken. Gerade nach größeren Volumenreduktionen oder bei bereits erschlafftem Gewebe stellt sich die Frage, wie gut sich die Haut zurückbilden kann. Diese Einschätzung beeinflusst das operative Konzept erheblich.

In vielen Fällen kann eine lipödemgerechte Liposuktion mit Verfahren kombiniert werden, die die Hautsituation zusätzlich berücksichtigen. In anderen Fällen ist ein stufenweises Vorgehen sinnvoller. Dann steht zunächst die konsequente Liposuktion im Vordergrund, während eine spätere Straffung erst nach Abheilung und Stabilisierung geplant wird. Solche Konzepte sind insbesondere dann relevant, wenn deutlicher Hautüberschuss besteht oder wenn an Oberarmen und Beinen nicht nur das Volumen, sondern auch die Gewebequalität die Beschwerden mitbestimmt.

Die Frage, ob Fett und Haut gemeinsam behandelt werden sollten, lässt sich daher nicht pauschal beantworten. Sie hängt von Ihrer Anatomie, dem Stadium des Lipödems, dem Ausmaß der Gewebeveränderung und den realistischen Zielen der Behandlung ab.

Wie läuft die operative Planung bei Dr. Dr. Cerny ab?

Die operative Behandlung beginnt mit einer persönlichen Beratung und Untersuchung in Augsburg. Dabei analysiert Dr. Dr. Cerny die betroffenen Regionen, das Beschwerdebild und die bisherige Therapie. Er bespricht mit Ihnen, ob zunächst weitere Abklärungen nötig sind, ob konservative Maßnahmen ausreichend ausgeschöpft wurden und welches chirurgische Konzept medizinisch sinnvoll erscheint.

Wenn eine Liposuktion in Frage kommt, wird nicht schematisch geplant. Maßgeblich ist, welche Regionen behandelt werden sollen, wie ausgeprägt das Lipödem ist und wie viel Gewebe in einem sicheren Rahmen behandelt werden kann. Gerade beim Lipödem gilt: Nicht jede Situation lässt sich in einem einzigen Eingriff sinnvoll lösen. Häufig ist ein stufenweises Vorgehen medizinisch vernünftiger, weil es Sicherheit, Präzision und eine bessere Anpassung an die individuelle Gewebesituation ermöglicht.

Je nach Befund kann die Behandlung 2 bis 4 Stunden dauern. Bei größeren oder komplexeren Arealen kann die operative Planung mehrere Schritte umfassen. Dr. Dr. Cerny bespricht mit Ihnen offen, was in einer Sitzung realistisch erreichbar ist und wann mehrere Eingriffe sinnvoller sind.

Was können Sie von einer Liposuktion erwarten – und was nicht?

Eine gut geplante Liposuktion kann bei geeigneten Patientinnen zu einer deutlichen Beschwerdelinderung führen. Viele berichten über weniger Druckschmerz, geringeres Spannungsgefühl, leichtere Beweglichkeit und eine bessere Alltagstoleranz. Auch die Körperkontur kann sich verbessern. Dennoch sollte die Behandlung nicht mit einem einfachen Vorher-Nachher-Denken betrachtet werden.

Eine Liposuktion heilt nicht jede Begleitproblematik und ersetzt keine langfristige Stabilisierung. Gewichtsentwicklung, Bewegung, Gewebequalität und individuelle Heilungsverläufe beeinflussen das Ergebnis. In ausgeprägten Fällen kann zusätzlich ein Hautüberschuss sichtbar werden, der später gesondert adressiert werden muss. Ebenso gibt es Konstellationen, in denen die Beschwerden nur teilweise durch das Lipödem erklärt werden und daher auch nach der Operation nicht vollständig verschwinden.

Gerade diese ehrliche Einordnung ist für Dr. Dr. Cernys Behandlungskonzept zentral. Eine Operation ist dann sinnvoll, wenn Nutzen, Belastung und realistisches Zielbild in einem guten Verhältnis stehen.

Nachbehandlung und Heilungsverlauf

Nach der Liposuktion ist die Behandlung nicht abgeschlossen. Die Nachsorge ist ein wesentlicher Teil des Gesamtkonzepts. Dazu gehören in der Regel Kompression, Verlaufskontrollen, Schonung in der frühen Phase und ein schrittweiser Übergang zurück in den Alltag. Abhängig vom Umfang der Operation können Schwellungen, Druckempfindlichkeit und vorübergehende Unregelmäßigkeiten in der Heilungsphase auftreten. Das ist Teil des normalen postoperativen Verlaufs und muss von einem endgültigen Ergebnis klar unterschieden werden.

Auch langfristig bleibt die Erkrankung ein Thema, das Aufmerksamkeit verlangt. Eine ausgewogene, pflanzenbasierte und möglichst wenig verarbeitete Ernährung, regelmäßige Bewegung und eine stabile Gewichtsentwicklung sind keine Nebensache. Sie tragen dazu bei, die Erkrankung langfristig besser zu kontrollieren und Operationsergebnisse zu stabilisieren.

Für wen ist eine Beratung zu „Lipödem als Kassenleistung“ sinnvoll?

Eine persönliche Vorstellung ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie bereits die Diagnose Lipödem erhalten haben und klären möchten, ob eine Operation medizinisch in Frage kommt. Ebenso kann eine Beratung hilfreich sein, wenn der Verdacht auf ein Lipödem besteht, Sie aber unsicher sind, ob Ihre Beschwerden wirklich dazu passen. Auch Patientinnen, die bereits eine konservative Therapie durchgeführt haben und wissen möchten, ob nun ein operativer Schritt zu prüfen ist, profitieren von einer fundierten chirurgischen Einordnung.

Nicht zuletzt ist die Beratung auch dann sinnvoll, wenn Sie sich weniger für eine pauschale Information im Internet interessieren, sondern eine ehrliche Aussage dazu möchten, welche Strategie in Ihrem individuellen Fall sinnvoll sein kann. Denn genau hier liegt der Unterschied zwischen allgemeiner Aufklärung und einer tragfähigen medizinischen Entscheidung. Bitte beachten Sie, dass wir keine Liposuktion als Kassenleistung anbieten, wir Sie aber dennoch zu dem Thema fundiert beraten können.


Persönliche Einordnung bei Dr. Dr. Michael Cerny in Augsburg

Die Frage nach der Kassenleistung ist für viele Patientinnen berechtigt. Gleichzeitig sollte sie nicht der einzige Maßstab sein. Entscheidend ist, ob eine operative Behandlung in Ihrem Fall medizinisch sinnvoll ist, welches Ziel realistisch erreicht werden kann und welches Vorgehen Ihrer individuellen Situation am besten entspricht.

Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und ausgewiesener Experte im Bereich der Körperformung und operativen Lipödembehandlung. Seine Erfahrung in der körperformenden Chirurgie, in der Straffungschirurgie und in maßgeschneiderten operativen Konzepten ist gerade bei komplexeren Lipödem-Befunden ein wesentlicher Vorteil. In seiner Praxis in Augsburg erfolgen Untersuchung, Indikationsstellung, Durchführung und Betreuung persönlich und individuell durch ihn selbst. Genau darin liegt für viele Patientinnen der entscheidende Unterschied: keine standardisierte Lösung, sondern ein chirurgisches Konzept, das zu Ihrem Befund passen muss.

FAQ: Häufige Fragen zur Kassenleistung beim Lipödem

  • Kann ich mich bei Ihnen als Kassenleistung bei Lipödem operieren lassen?

    Kann ich mich bei Ihnen als Kassenleistung bei Lipödem operieren lassen?

    Nein, unsere Behandlungskonzepte gehen im Umfang und im Bereich der eingesetzten Technologien weit über das hinaus, was die gesetzlichen Krankenkassen erstatten und wir können diese daher nicht als Kassenleistung anbieten.

  • Zahlt die Krankenkasse jede Lipödem-Operation?

    Zahlt die Krankenkasse jede Lipödem-Operation?

    Nein. Eine Kostenübernahme ist an medizinische und formale Voraussetzungen gebunden. Entscheidend sind unter anderem die gesicherte Diagnose, die dokumentierte konservative Vorbehandlung, die Gewichtsentwicklung und die fachärztliche Indikationsstellung.

  • Reicht die Diagnose Lipödem allein aus?

    Reicht die Diagnose Lipödem allein aus?

    Nein. Die Diagnose ist die Grundlage, aber noch keine automatische OP-Freigabe. Es muss geprüft werden, ob die Beschwerden trotz konservativer Therapie fortbestehen und ob die Liposuktion im individuellen Fall medizinisch sinnvoll ist.

  • Muss vor einer Operation immer konservativ behandelt werden?

    Muss vor einer Operation immer konservativ behandelt werden?

    In der Regel ja. Kompression, Bewegungstherapie und weitere konservative Maßnahmen sind ein wesentlicher Teil des Behandlungspfads und spielen auch für die Beurteilung einer möglichen Kassenleistung eine wichtige Rolle.

  • Kann man schon im frühen Stadium operiert werden?

    Kann man schon im frühen Stadium operiert werden?

    Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein frühes Stadium schließt eine Operation nicht grundsätzlich aus, entscheidend sind jedoch Beschwerden, Befund, Alltagsbelastung, Gewebequalität und die individuelle Untersuchung.

  • Was passiert, wenn neben dem Lipödem auch deutlicher Hautüberschuss besteht?

    Was passiert, wenn neben dem Lipödem auch deutlicher Hautüberschuss besteht?

    Dann muss das Behandlungskonzept erweitert gedacht werden. In manchen Fällen kann die Haut minimalinvasiv mitbehandelt werden. In anderen Fällen ist nach der Volumenreduktion ein zweiter Schritt mit chirurgischer Straffung sinnvoller. Ob Fett und Haut gemeinsam oder nacheinander behandelt werden sollten, hängt vom Befund ab.

  • Erfolgt die Beratung und Behandlung bei Dr. Dr. Cerny persönlich?

    Erfolgt die Beratung und Behandlung bei Dr. Dr. Cerny persönlich?

    Ja. Die Untersuchung, operative Planung, Durchführung und Nachbetreuung erfolgen persönlich durch Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny.

Zufriedene Patientinnen und Patienten

Dr. med. Dr. med. univ. Michael Cerny steht für:

✓ Individuelle medizinische Indikationsprüfung

✓ Strukturierte Vorbereitung für eine mögliche Kassenleistung

✓ Erfahrung mit komplexen Lipödem-Befunden